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Waschbären klagen an! Wir sind nicht schuld am Artenschwund!

Waschbären - Prügelknaben der Nation


Der Waschbär wurde rechtmäßig auf Anordnung der damaligen Regierung im Jahre 1934 am Edersee  ausgewildert. Seit bestehen der Bundesrepublik gibt es das Bundesnaturschutzgesetz und der Waschbär ist nach § 20 a eine heimische Tierart! D.h. ohne Zutun des Menschen konnte er sich mehr als zwei Generationen in der freien Wildbahn erhalten. Als heimisch gilt eine wildlebende Tier- oder Pflanzenart auch, wenn sich verwilderte oder durch menschlichen Einfluß eingebürgerte Tiere oder Pflanzen der betreffenden Art im Inland in freier Natur und ohne menschliche Hilfe über mehrere Generationen als Population erhalten! Der Waschbär hat  somit Bestandsschutz, spätere gesetzliche Veränderungen, in Bezug heimische Arten, treffen auf ihn nicht zu.

Der Klimawandel, die Jagd, Abholzung der Wälder, die Monokulturen durch Land und Forstwirtschaft, Pflanzenschutzmittel, Biogasanlagen und Fleischwirtschaft sind nachweislich für das Artensterben verantwortlich. Bei der Suche nach einem Schuldigen, hat man sich den Waschbären unter Deutschlands Wildtieren als Prügelknabe ausgesucht, der für Schäden durch den Klimawandel und andere artgeschützte Arten z.B. Greifvögel und Störche, verantwortlich ist.  Vogelfachleute sagen dazu, dass das Natur. Es gibt keine Beweisem dass der Waschbär dem Niederwild Schaden zufügt. Aber es gibt Beweise in den Doktorarbeiten von Frank Michler www.projekt-waschbaer.de und Ulf Hohmann Uni Göttingen, dass der Waschbär dem Niederwild keinen Schaden zufügt.

Auch Magen- Darm und Kotuntersuchungen vom Waschbären durch W. Lutz und Berit Michler unter www.waschbaerprojet.de haben ergeben, dass sich der Waschbär 33% pflanzlich ernährt, 40% wirbellose Tiere, z.B. Würmer und Schnecken, 27% Wirbeltiere und keine 3% Vogelreste. Am Edersee und Müritz Nationalpark gibt es eine reichhaltige Vogelwelt, dort gibt es keine Jagd auf Waschbären! Das hat dazu geführt, dass Vögel und Waschbären friedlich miteinander leben. Die Waschbärenforscher Michler und Hohmann haben ebenfalls erforscht, dass die Waschbärenjagd kontraproduktiv ist, weil Waschbären Ihre Verlustrate ganz schnell wieder ausgleichen. Keine Jagd auf Waschbären, die Natur regelt alles selbst, denn durch das immer knappere Futterangebot in der Natur, wird es sowieso immer weniger Waschbären geben.
 
Text und Foto: Ursula Laub / tierspiegel.de