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Eine Übersicht über die Rechtslage, wenn ein Pferd durch ein anderes Pferd verletzt wird.

Sommerzeit = Weidezeit! Grundsätzlich ist es so, dass die Tierhalterhaftpflichtversicherung als Gefährdungshaftung (wie auch beim Auto) für einen Schaden an einem anderen Pferd aufkommen muss. Dies gilt jedoch nicht, wenn es sich um Pferde des gleichen Besitzers handelt oder um nahe Familienangehörige. Dann bestehen in der Regel Haftungsausschlüsse. Um es gleich vorwegzunehmen, die Bandbreite liegt zwischen Null und Hundert Prozent, je nach den Umständen des Einzelfalls.

Reitsport Spiegel

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Ein Verkäufer, der ein Pferd als leichten "Sommerekzemer" verkauft, welches jedoch ein schweres Sommerekzem hat, muss für diesen Mangel einstehen.

Folgendes war passiert:

Die Klägerin erwarb von der Beklagten eine Friesenstute zu einem Kaufpreis von 3.100,00 €. In der zugrunde liegenden Verkaufsanzeige wurde angegeben, dass das Pferd ein leichtes Sommerekzem bei den Verkäufern entwickelt habe. Erst nachdem die Übergabe erfolgte, musste die Klägerin leider feststellen, dass das Pferd ganz und gar nicht an einem leichten Ekzem erkrankt war, sondern an einem sehr schweren, und zwar in der Form, dass das Pferd sich am gesamten Körper blutig scheuerte, wild auf der Weide herum galoppierte, um vor den "Blutsaugern" zu flüchten  und deshalb nahezu nicht mehr händelbar war.

Reitsport Spiegel

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Die Erstberatung bei Frau RA Susanne Güldenpfennig ist kostenlos.

Ab sofort können unsere Pferdefreunde Fragen zu juristischen Belangen, rund um das Thema Pferd und Reiten, an unsere Expertin Rechtsanwältin Susanne Güldenpfennig stellen. Die interessantesten Fälle werden anonymisiert online im Reitsportspiegel veröffentlicht. Die Erstberatung ist kostenlos.

Reitsport Spiegel

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Pferdehalterin wird von 2 Pferden auf der Weide umgerannt - die Pferdehaftpflichtversicherung erkennt den Schaden zu 100 % an.

Was war passiert?

Die Geschädigte hielt ihr Pferd zusammen mit 2 weiteren Pferdehaltern als Stallgemeinschaft. Es handelte sich dabei um eine Stallnachbarschaft, in welcher sporadische Hilfeleistungen aller 3 Beteiligten in diesem Rahmen stattfanden. Jeder hat sich mit kurzen Hilfeleistungen eingebracht, u. a. in der Form, dass der erste, der am Stall war, sein Pferd und die anderen beiden Pferde von der Weide mit hereingeholt hat.

Reitsport Spiegel

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Ein Tierarzt schuldet keine Aufklärung über die Rezidivgefahr eines Hornspaltes im Rahmen einer Ankaufsuntersuchung, noch schuldet er die Dokumentation einer Steilstellung eines Fesselgelenks.

Die Klägerin nimmt die Beklagte (Tierarztklinik) wegen Schadensersatz in Anspruch im Rahmen einer durchgeführten Ankaufsuntersuchung. Dabei sind Hornspalte festgestellt und dokumentiert worden. Eine tatsächlich vorhandene Steilstellung des rechten Vorderfesselgelenks ist nicht dokumentiert worden.

Reitsport Spiegel

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Die zitierte Klausel verstößt gegen das Transparenzgebot gemäß § 307 Abs. 1 S. 2 BGB.

Das Oberlandesgericht Hamm (2. Zivilsenat, I-2 U 17/18) musste im Rahmen einer Berufung überprüfen, inwieweit nachfolgender Haftungsausschluss aus dem Formular der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e. V. unter § 2, 3 c wirksam war oder nicht. Die Klausel lautete wie folgt:

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