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Waschbärenhilfe - Was kann ein Mensch tun, damit sich keine Waschbären auf seinem Anwesen aufhalten?

Waschbär 1

Essensreste, Fallobst und gut gefüllte Hundenäpfe sind eine Einladung für Waschbären.

Was kann ein Mensch dagegen tun, damit sich keine Waschbären auf seinem Anwesen aufhalten? In den Waschbären-Hochburgen (Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Brandenburg) kommt es, insbesondere bei Anwesen die am Waldesrand liegen vor, dass die Eigentümer Waschbärenbesuch bekommen, bzw. die Waschbären ganz einziehen. Die Grundstückeigentümer laden Sie förmlich dazu ein, indem Sie auf Ihrem Komposthaufen Essensreste werfen, oder auch zu faul sind, Ihr reifes Obst zu ernten.

Auch gut gefüllte Futternäpfe mit Hunde oder Katzenfutter sind eine Einladung. Wenn dann die Dächer noch nicht abgedichtet sind, was man unbedingt tun sollte, ziehen die Waschbären genau wie Mader und Co. unter dem Dach ein und genießen das all inclusive Wohlfühlpaket.

 

Ab diesem Zeitpunkt versucht der Grundstückeigentümer mit allen Mittel die Waschbären wieder los zu werden.

Fallen stellen und Vertreibung der Elterntiere ist während der Schonzeiten in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen vom 1. April bis 15. Juli für Waschbären beiderlei Geschlechts strengstens verboten. In Hessen und im Saarland Schonzeit vom 01. März bis 31. Juli !!! In den übrigen Bundesländer gelten verbindliche Setzzeiten. Nach § 22, Absatz 4 des Bundes Jagdgesetzes, ist es verboten Elterntiere, die zur Aufzucht von Jungen notwendig sind, zu töten bzw. von Ihren Jungen zu trennen. Trotzdem werden jedes Jahr durch Tötung der Elterntiere, tausende Waschbären zu Waisen gemacht, und müssen mit Hundeaufzuchtmilch aufgezogen werden, um zu überleben.

 

Waschbär 2Da die meisten Waschbären-Waisenkinder, obwohl Sie nach dem Bundesnaturschutz – und dem Bundesjagdgesetz einheimische Tiere sind und ausgewildert werden können und die Jagdpächter sich dagegen sträuben, freuen wir uns über jeden Jagdpächter, der sich bereit erklärt Waschbärenwaisenkinder in seinem Jagdrevier auszuwildern.

Auch freuen wir uns über tierliebende Menschen, die Waisenkinder ein tolles Waschbärenleben in einem großen Gehege geben wollen. Für Infos stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Aber viel schöner wäre es, wenn die Grundstückeigentümer einen Deckel über den Kompost legen, ihr reifes Obst ernten und Ihre Dächer abdichten und somit Waschbären-Waisenkinder bzw. die Tötung ihrer Eltern, vermieden werden.

 

Wenn Sie ein Waschbär-Waisenkind artgerecht in einer großen Anlage halten können (Waschbären sind Wildtiere, keine Haustiere ! ), dann nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf!

Waschbär 3Wir setzen für einen Waschbären eine Schutzgebühr von 50,00 Euro aus! Herzliche Grüße aus dem saarländischen Hochwald.

Ihre Ursula Laub

 

Informationen zur Waschbären-Hilfe erhalten Sie unter Mobil: 0170-795 68 76

 

Bitte rufen Sie an und lassen Sie sich von uns informieren!

 

Waschbären sind keine Haustiere, sondern Wildtiere und müssen artgerecht gehalten werden. Das kann man auf keinen Fall in einer kleinen Etagen-Wohnung! Die artgerechte Aufzucht eines kleinen Waschbärwelpen ist aufwendig und mit Mühen verbunden! Und nochmal: Es sind keine Haustiere, sondern Wiildtiere!