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Die Sache mit der Sommerhitze und Hunden…

Warum unsere Hunde den kühlen Boden vermissen und wie wir ihnen mit Kühlmatten helfen können

Kühlmatten sind gerade in den letzten super heißen Tagen völlig zurecht in den Fokus von Hundebesitzern gerückt. Aber mal ehrlich: Noch lange nicht jeder hat eine. Wir vom Hundespiegel übrigens auch noch nicht! Deshalb haben wir uns ganz genau umgesehen:

Wer bietet überhaupt ein großes Sortiment an?

Welche Größe passt eigentlich zu welcher Hunderasse?

Wir bringen Licht ins Dunkel!

Denn das Problem ist akut. Dein Hund kann – abgesehen von ein paar minimalen Schweißdrüsen an den Pfotenballen – schlichtweg nicht schwitzen wie wir. Sein Körper hat im Gegensatz zu unserem nur einen einzigen, wirklich nennenswerten Kühlmechanismus: das Hecheln. Über die Verdunstung auf den Mundschleimhäuten kühlt er sein eigenes Blut herunter. Das funktioniert im Alltag auch erstaunlich gut. Bis zu dem Punkt, an dem die Hitze einfach zu drückend wird.

Hund schwitztHunde haben nur einen einzigen, wirklich nennenswerten Kühlmechanismus: das Hecheln. Foto KI generiert

Wann wird Hitze für deinen Hund lebensgefährlich?

Schon ab etwa 22 bis 25 Grad Außentemperatur reicht das bloße Hecheln nicht mehr aus. Die Körpertemperatur deines Lieblings beginnt unaufhaltsam zu steigen. Bei kurznasigen Rassen wie Mops, Französischer Bulldogge oder Boxer liegt die kritische Grenze laut Tierärzten sogar noch viel niedriger – oft schon bei rund 20 Grad. Steigt die Körpertemperatur des Hundes dann über 41 Grad, wird es akut lebensgefährlich. Organversagen droht.

Doch es gibt ein zweites großes Problem, über das in der Öffentlichkeit fast niemand spricht: der verlorene Kühlboden.

Der verlorene Kühlboden unserer modernen Wohnungen

Hunde haben über Jahrtausende hinweg gelernt, ihre Körpertemperatur ganz instinktiv über den direkten Bodenkontakt zu steuern. Kühle Steinplatten im Schatten, feuchte Erdmulden im Wald oder der kalte Stallboden. Genau aus diesem Grund sucht dein Hund im Hochsommer fluchtartig die Badezimmerfliesen auf oder legt sich mitten in den zugigen Flur, statt es sich in seinem weichen Körbchen gemütlich zu machen.

Moderne Wohnungen haben den Tieren diesen natürlichen Schutz genommen. Parkett, Teppichböden und Laminat leiten die Wärme nicht ab, sondern speichern sie regelrecht. Unter dem Dach kühlt es selbst in der Nacht kaum noch ab. Viele Halter kennen das traurige Ergebnis: Der Hund hechelt gestresst neben dem Bett, während man selbst wach liegt und einfach absolut nichts tun kann.

Und die Sommer werden unbestreitbar heißer, die Hitzephasen spürbar länger. Das Problem verschwindet nicht einfach wieder, sondern es wird von Jahr zu Jahr größer.

Warum Ventilator und nasses Handtuch oft nicht reichen

Vielleicht hast du selbst schon einiges ausprobiert: den Ventilator anders positioniert, nasse Handtücher ausgelegt oder die großen Spaziergänge in die kühlen, frühen Morgenstunden verlegt. Das ist vom Grundsatz her alles absolut richtig. Aber es bleiben reine Notlösungen, keine echte, dauerhafte Strategie.

Tierärzte warnen sogar ausdrücklich davor, Hunde mit nassen Handtüchern komplett abzudecken, da sich die Hitze darunter gefährlich stauen kann.

Auch ein Ventilator bewirkt beim Hund kaum etwas: Was uns Menschen abkühlt, ist der Luftzug auf dem verdunstenden Schweiß. Beim Hund trifft dieser Luftzug jedoch lediglich auf dichtes Fell. Was dein Hund wirklich braucht, ist das, was ihm die moderne Wohnung genommen hat: einen verlässlich kühlen Liegeplatz, den er ganz eigenständig und freiwillig aufsuchen kann.

Keylam KuehlmatteUnser Redaktionsassistent Keylam auf einer Kühlmatte.

Wie kann ich meinen Hund zuverlässig kühlen?

Eine hochwertige Kühlmatte ist genau für dieses Szenario gebaut: Sie gibt deinem Hund den verloren geglaubten, kühlenden Boden zurück. Als festen Platz in der Wohnung, den er instinktiv und gern wählt, wann immer ihm zu warm wird. Sogar Tierschutzorganisationen wie der Deutsche Tierschutzbund empfehlen Kühlmatten ausdrücklich als einfaches, aber wirkungsvolles Hilfsmittel gegen die extreme Sommerhitze.

Das Problem im Alltag ist nur: Kühlmatte ist bei weitem nicht gleich Kühlmatte. In den einschlägigen Foren wimmelt es von Berichten über Matten, die bereits nach einem einzigen Sommer reif für die Mülltonne sind. Noch ernster sind die Vorfälle, in denen Hunde beschädigte Matten angeknabbert haben. Oft weiß man gar nicht, was im Gel enthalten ist, weil Hersteller keine Angaben machen. Damit dir genau das nicht passiert, haben wir die wichtigsten Qualitätskriterien und eine Orientierung für die richtige Größe zusammengefasst.

Welche Größe passt zu welcher Hunderasse? Damit die Kühlmatte funktioniert, muss sie zur Ergonomie deines Hundes passen. Er muss sich komplett ausgestreckt darauf ablegen können. 

Wir vom Hundespiegel würden immer die nächstgrößere Größe empfehlen! Also statt S würden wir M für einen Yorki wählen und für einen Aussie die Kühlmatte in XL statt L kaufen, u.s.w.! Dann liegen die Hunde bestimmt immer passend auf der Matte. 😉

 Größe

 Maße (ca.)

 Typische Hunderassen / Beispiele

 S

 40 x 50 cm

 Chihuahua, Yorkshire Terrier, Pomeranian, Malteser, Welpen

 M

 50 x 65 cm

 Mops, Französische Bulldogge, Jack Russell, Dackel, Westie

 L

 60 x 90 cm

 Border Collie, Australian Shepherd, Beagle, Cocker Spaniel, Boxer

 XL

 80 x 110 cm

 Golden Retriever, Labrador, Schäferhund, Berner Sennenhund, Rottweiler

 XXL

 90 x 130 cm

 Deutsche Dogge, Neufundländer, Leonberger, Irischer Wolfshund

Prüfe diese 6 Qualitätsmerkmale vor dem Kauf

  • Wähle eine gelfreie Matte! Kein Auslaufen, kein chemisches Risiko für die Hundegesundheit, keine giftigen Inhaltsstoffe.
  • Achte auf sofortige Kühlung ohne Strom! Die Aktivierung sollte allein durch den physischen Körperdruck des Hundes geschehen – flexibel und überall einsetzbar.
  • Achte auf eine krallensichere Verarbeitung! Robuste Oberflächenmaterialien wie verstärktes Nylon oder Oxford-Gewebe verhindern schnelles Durchwetzen.
  • Wähle eine maschinenwaschbare Matte! Hunde bringen Schmutz und Speichel mit. Ein einfaches Abwischen reicht auf Dauer hygienisch nicht aus.
  • Achte auf eine klare Größenberatung! Nur wenn die Maße exakt auf die Rasse abgestimmt sind, nimmt der Hund den Liegeplatz auch vollflächig an.
  • Achte auf eine echte Geld-zurück-Garantie! Gute Hersteller vertrauen ihrem Produkt und bieten dir die Sicherheit, die Matte bei Nichtgefallen problemlos zu retournieren.

Der wahre Preis einer Kühlmatte

Bevor du dich für ein scheinbares Schnäppchen entscheidest, lohnt sich eine wirtschaftliche Rechnung, die beim schnellen Onlinekauf fast jeder vergisst. Der reine Preis auf der Artikelseite sagt wenig aus. Entscheidend ist, wie viele Sommer die Matte übersteht.

Eine hochwertige, krallenfeste Kühlmatte schafft das: Einmal investieren, viele Jahre lang nutzen. Wir haben übrigens bei Zooplus eine großes Sortiment an Kühlmatten gefunden. 

 

Text: Kerstin Schröter www.tierspiegel.de 

 

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Kerstin Schröter
Über den Autoren Kerstin Schröter
Meine größte Leidenschaft ist die unerschütterliche Verbindung zwischen Mensch und Tier. Sie ist der emotionale Motor hinter meiner über 30-jährigen Karriere in der Haustierbranche. Dieses tiefe Engagement fließt seit 2013 auch in den Tierspieg ...
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