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Wenn Fritzchen stirbt – Meerschweinchen vereinsamen ohne neuen Gefährten

Nur gemeinsam glücklich Foto Tipsymaus pixelio.deNur gemeinsam glücklich
Foto © Tipsymaus pixelio.de

Meerschweinchen leben am glücklichsten zu zweit oder als Mitglied einer größeren Meeri-WG. Verliert ein Meerschweinchen seinen Gefährten, vermisst es ihn.

„Damit das Tier nicht krank wird, braucht es einen neuen Partner", so Immanuel Birmelin, Kleintierexperte und Ratgeberautor. „Denn im Verband fühlen sich die Tiere wohler und ihr Immunsystem wird gestärkt. Am besten sucht der Meerschweinchenfreund seinem Tier sofort einen neuen Gefährten. Ob aus dem Bekanntenkreis, dem örtlichen Tierheim oder vom Zoofachhändler – der neue Meerschweinpartner sollte möglichst das gleiche Geschlecht wie das verstorbene Tier haben", so Birmelin weiter.

Wird das neue Tier zu seinem zukünftigen Partner gesetzt, bleibt der Halter am besten erst einmal dabei. Sollte es Streitereien geben, kann er die Tiere vorübergehend wieder trennen und in Gehegen nebeneinander aneinander gewöhnen.

„Meerschweinchen sind Individualisten", so Birmelin, „Das sollte man beachten und bei der Eingewöhnung entsprechend einfühlsam vorgehen: Woher kommt mein neues Meerschweinchen, wie hat es vorher gelebt, war es in einem Rudel oder allein?"

Am einfachsten gelingt die Zusammenführung mit einem sehr jungen Meerschweinchen. Es hat einerseits noch die Erinnerung an sein Geschwisterrudel und ist andererseits noch frei von besonderen Angewohnheiten. So ordnet es sich schneller unter.

Dass Meerschweinchen sich zwischendurch auch mal streiten, ist ganz normal. Genau wie Menschen haben sie ab und zu Unstimmigkeiten. Meist kehrt aber schnell wieder Ruhe ein im Meerschweinchen-Zuhause.

Text: IVH