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Wurmkur Elo-Welpe Foto steve-prinz-pixelio deWurmkur beim Welpen lebenrettend Foto © steve-prinz pixelio de

Vier Wurmkuren pro Jahr für Hunde sind sinnvoll und schützen Halter und Hund

Einmal schnuppern genügt, und schon hat sich Hasso einen Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis), den Kleinen Hundebandwurm (Echinococcus granulosus), einen Spul- oder Hakenwurm eingefangen. Und danach mit Herrchen oder Frauchen kuscheln? Vorsicht!

Von den vielen verschiedenen Wurmarten des Hundes (oder der Katze) sind nicht alle für den Menschen gefährlich. Aber mehr als 20 Prozent aller Hunde tragen laut einer Studie in ihrem Fell Spulwurmeier, an denen sich auch der Mensch anstecken kann. Eine Infektion mit dem Kleinen Fuchsbandwurm kann beispielsweise zur lebensgefährlichen alveolären Echinokokkose (AE) führen, Bandwurminfektionen weisen weniger schwerwiegende Symptome auf.

Um Wurminfektionen im Haushalt zu vermeiden, sollten unsere vierbeinigen Haustiere daher regelmäßig entwurmt werden. Studien haben gezeigt, dass die in Deutschland übliche ein- bis zweimalige Entwurmung pro Jahr in den meisten Fällen nicht ausreicht. Die europäische, veterinärparasitologische Organisation ESCCAP (European Scientific Counsel Companion Animal Parasites) rät daher zu einer häufigeren Entwurmung – mindestens vier Mal pro Jahr – und regelmäßige Stuhlkontrollen der Haustiere. Jagd- oder Zuchttiere sollten sogar bis zu zwölf Mal im Jahr vor Spul- und Bandwürmer geschützt werden. Denn: Eine Wurmkur funktioniert nicht wie eine Impfung, sondern tötet nur die aktuelle Bürde vorhandener Würmer und Larvenstadien ab und schützt lediglich eine gewisse Zeit vor Neubefall. Besonders in Haushalten, in denen Kinder, alte oder kranke Menschen leben, ist daher regelmäßiges Entwurmen angebracht und ratsam.

Hunde erhalten ihre Wurmkur meist in Form von Tabletten, Pasten oder Leckerli, die ihnen gut schmecken. Die meisten Wirkstoffkombinationen bekämpfen alle in Deutschland relevanten intestinalen Rund- und Bandwürmer des Hundes, also auch den Fuchsbandwurm und den Kleinen Hundebandwurm. Ein seit Kurzem erhältliches Entwurmungsmittel schützt zusätzlich sogar vor Spulwurm-Wanderlarven, die noch nicht den Darm erreicht haben. Mit den üblichen Präparaten konnten bislang nur die bereits im Darm des Hundes angesiedelten späten Larvenstadien bzw. unreife und reife adulte Wurmstadien bekämpft werden. Die Entwurmung ist in der Regel einfach und stressfrei für Tier und Mensch.

Wurmbefall ist oft zunächst symptomlos. Hinweisend sind jedoch breiiger Kot und Durchfall, stumpfes Fell und/oder Entwicklungsstörungen. Bei starkem Befall kann man Würmer im Kot oder aber auch in Erbrochenem finden.

Text: Deutsches Grünes Kreuz für Gesundheit e.V.

www.dgk.de

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