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Foto Susan Hauke pixelio.deFoto Susan Hauke pixelio.de

Wenn man sich ein Haustier anschaffen will, ...

dass nicht in einem Käfig gehalten werden muss, wird die Wahl fast immer auf eine Katze oder einen Hund, oder sogar auf beide fallen. Die Liebe zur Katze oder zum Hund allein genügt aber nicht. Wenn man Tiere wirklich liebt und respektiert, muss man sich zuerst fragen, ob Ihr Haus und Ihre Lebensgewohnheiten dem neunen Haustier behagen könnten.

Wenn Sie jede Woche ein paar Nächte auswärts verbringen oder wenn Sie normalerweise eher um Mitternacht als am frühen Abend heimkommen und das Haus in der Morgendämmerung verlassen, wird keine Katze in Ihnen den idealen Besitzer sehen.

Pro Katze:

Katzen sind sehr sauber. Sie sind die saubersten Haustiere überhaupt. Katzen kommen mit allen Situationen zurecht und akzeptieren das Leben so wie es kommt. Katzen erfreuen Sie durch ihre Spiele, respektieren aber auch Ihr Bedürfnis nach Ruhe. Katzen sind schön anzuschauen mit ihrem graziösen Bewegungen und ihrer natürlichen Eleganz. Bereits als ganz junge Tiere entwickeln sie die Geschmeidigkeit, die es ihnen erlaubt, mit schlafwandlerischer Sicherheit Hindernisse zu umgehen, eine Eigenschaft, die in unseren manchmal so überfüllten Wohnung,für das Zusammenleben von Mensch und Tier sehr wichtig ist.

Es gibt viele Umstände, die eine Hundehaltung unratsam machen, einer Katze aber ein sehr angenehmes Leben ermöglichen. Wenn Sie in einer Wohnung leben und tagsüber nicht zu Hause bist, können Sie sich den Gedanken an einen eigenen Hund aus dem Kopf schlagen, doch unter bestimmten Voraussetzungen könnte eine Katze - oder noch besser zwei Katzen, die sich gegenseitig Gesellschaft leisten - sich dabei ganz wohl fühlen. Was soll man aber unter bestimmten Voraussetzungen verstehen? Versuchen wir, diesen Begriff etwas näher zu definieren. In gewissen Mietverträgen ist Hundehaltung ausdrücklich untersagt, während gegen den Besitz von Katzen nichts eingewendet wird. Wichtiger aber ist die Frage, was für die Katze selbst annehmbar ist. Gut ist, wenn es möglich ist, dass auch die Wohnungskatze nach draußen gelangen darf! Allerdings kommen Katzen auch, mit entsprechender Beschäftigung und ggf. einem aufregendem Katzenabenteuerzimmer, in ihren Wohnungen zurecht

Wohnungen sind problemlos. Schön ist es, wenn Sie den Hauseigentümer von der Notwendigkeit einer Katzentür überzeugen können und die Katze sich so Freigang verschaffen kann, Gesetz den Fall, dass es sicher für Ihren Freigänger ist. Wenn Sie im ersten Stockwerk oder noch höher wohnen, müssen Sie Ihre Phantasie vielleicht etwas mehr anstrengen. Vielleicht gibt es am Haus ein Vordach, über das die Katze bequem Ihr Fenster erreichen kann. Manche Katzen lernen auch eine Katzenleiter zu benutzen. Natürlich birgt der freie Ausgang für Ihre Katze gewisse Gefahren. Es ist aber auch manchmal unerfreulich, eine Katze in der Wohnung eingesperrt zu halten, wo sie sich tagelang zu Tode langweilt und wo ihr die Fütterungszeiten die einzige Abwechslung bieten. Sie brauchen sich bei einem Freigänger keine Extrazeit nehmen, ihn auszuführen. Müssen ihn aber regelmäßig füttern, manchmal kämmen und bürsten und auf jeden Fall oft mit ihr sprechen und kuscheln und ihn so an sich binden, damit er eben immer wieder zu Ihnen Nachhause kommt. Meist aber absolut unproblematisch, da die meisten Katzen ihre Herrchen und Frauchen wirklich lieben und so anhänglich sind und bleiben, dass der Freigang fürs Abenteuer genutzt wird, die Wohnung oder das Haus, aber eben das wahre Zuhause ist!

Die meisten Anfänger-Katzenhalter lassen sich von einem jungen Kätzchen verführen, das lebhaft, spielfreudig, unterhaltend und abhängig ist. Vergessen Sie aber niemals, dass ein Kätzchen zu einer Katze heranwächst. Ein Kätzchen hat man in den ersten sechs Monaten, die Katze aber während den folgenden ca. vierzehn Jahre oder sogar länger.

Was für eine Katze?

Man kennt bereits um die sechzig verschiedene Katzenrassen und es werden laufend neue geschaffen. Als Familienkatze eignet sich die gute alte europäische Hauskatze wohl am besten. Eine kurzhaarige Katze zu halten, bedeutet viel weniger Haarpflege. Das Haar dunkler Katzen fällt auf den Polstermöbeln, auf dem Abendanzug oder auf dem schwarzen Partykleid weniger auf. Exotische Katzen wie Burmesen, Siamesen und Perser sind ebenfalls gute Hausgenossen, jede auf ihre eigene Art. Die langhaarigen Katzen brauchen viel Haarpflege und die Siamesen/Burmesen sprühen geradezu vor Temperament. Wenn Sie sich ganz besonders eine Rassekatze wünschen, suchen Sie am besten jemanden, der bereits eine solche Katze besitzt. In direktem Kontakt mit dem Tier sieht man am ehesten, wie geeignet die Rasse für Sie wirklich ist. In dieser Ausgabe des Haustier-Anzeigers stellen wir Ihnen die Rassekatze British Kurzhaar / BKH vor und hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu diesen besonderen Katzen und auch Züchter, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 

Text: www.katzen-life.de / Kerstin Schröter

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