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Tollwut

Konsequenter Impfschutz ist lebenswichtig

Offiziell gilt Deutschland seit 2008 als tollwutfrei, durch illegal eingeführte Tiere gab es in den letzten sieben Jahren jedoch mindestens vier Fälle, die amtlich bestätigt wurden. Zum Welt-Tollwut-Tag am 28. September erinnert die AGILA Haustierversicherung Hundebesitzer daran, ihre Vierbeiner gegen die Infektionskrankheit impfen zu lassen oder den Impfschutz aufzufrischen.

 

„In Deutschland gibt es zwar keine Impfpflicht, aber dass Deutschland tollwutfrei ist, ist das Ergebnis konsequenter jahrelanger Impfungen! Es besteht immer die Gefahr, dass die Krankheit aus anderen Ländern wieder eingeschleppt wird, beispielsweise durch illegale Hundetransporte", warnt AGILA-Experte Marco Brandt.

Die Impfung kann Leben retten, denn Tollwut gilt als eine der schlimmsten Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden können: Sowohl bei Menschen als auch bei Tieren führt sie zum Tod, Behandlungsmöglichkeiten gibt es keine. Therapieversuche bei infizierten Tieren sind verboten. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO sterben jährlich 55.000 Menschen nach dem Biss eines infizierten Tieres.

Die Grundimmunisierung besteht aus drei Impfungen. Der Bundesverband praktizierender Tierärzte empfiehlt, Welpen bereits nach drei Monaten erstmals zu impfen. Um den Schutz aufrechtzuerhalten, muss die Impfung in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. So sieht es die Verordnung zum Schutz gegen die Tollwut vor. Wie lange der Impfstoff hält, hängt vom Hersteller ab. Bei den meisten Produkten wird eineAuffrischung nach drei Jahren fällig. Die meisten Haustierversicherer übernehmen die anfallenden Kosten.

Auch Menschen können gegen Tollwut geimpft werden: Das deutsche Tropeninstitut empfiehlt eine Impfung vor Reisen in Risikogebiete, zum Beispiel Thailand oder Vietnam. Zu Panik besteht in Deutschland kein Anlass: Ein internationales Forscherteam veröffentlichte 2015 eine Studie mit dem Ergebnis, dass weltweit täglich 160 Menschen an Tollwut sterben, in 99 Prozent der Fälle wurde die Krankheit von Hunden übertragen. Die höchste Todesrate verzeichnen die Länder in Afrika südlich der Sahara, doch die Seuche kann sich über Speichel schnell verbreiten. In der deutschen Heimtierbranche ist man deshalb weiterhin vorsichtig: Zu allen größeren Heimtiermessen haben Besucherhunde nur mit gültigem Impfschutz Zutritt.

Der Welt-Tollwut-Tag wird jährlich am 28. September von der Global Alliance for Rabies Control (Rabies lat./engl. für Tollwut) ausgerufen, um auf die weltweit verbreitete Krankheit aufmerksam zu machen.

Text: AGILA Haustierversicherung AG - www.agila.de

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