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Nähe, Trost und digitale Pause: Wie Hunde und Katzen unser emotionales Wohlbefinden steuern

Uelzener-Studie 2026 zeigt: Wie Hunde und Katzen als emotionale Anker gegen Einsamkeit wirken und Jugendlichen den Weg aus der Digitalfalle zeigen.

Die emotionale Bindung zwischen Menschen und ihren Haustieren erreicht einen neuen Höchststand. Ob als treuer Begleiter im Alltag, verlässlicher Trostspender in Krisenzeiten oder als gesunde Alternative zur Bildschirmzeit bei Jugendlichen Hunde und Katzen übernehmen eine fundamentale gesellschaftliche Rolle. Eine aktuelle, repräsentative Erhebung der Uelzener Versicherungen untermauert diesen Trend nun mit deutlichen Zahlen.

Die wertvollsten Momente: Initiierte Nähe und stürmische Begrüßungen

Was macht die Faszination der Tierhaltung aus? Es sind vor allem die kleinen, spontanen Interaktionen, die Tierhalter zutiefst berühren. Laut der aktuellen „Haustier-Studie 2026“, für die der Spezialversicherer Uelzener deutschlandweit 1.070 Hunde- und Katzenhalter befragt hat, steht ein Moment ganz besonders im Fokus: Für rund 80 Prozent der Befragten gibt es kaum etwas Schöneres, als wenn der Vierbeiner von sich aus den direkten Körperkontakt und die Nähe sucht. Dicht dahinter folgt das tägliche Ritual des Nachhausekommens. 74 Prozent der Besitzer empfinden die überschwängliche Begrüßung durch Hund oder Katze als einen der emotionalen Höhepunkte ihres Tages – eine Begeisterung, die oft völlig unabhängig von der Dauer der Abwesenheit des Besitzers ausfällt.

„Jeder Tierbesitzer kennt diese kleinen, aber sehr wertvollen Momente, wenn einen plötzlich eine feuchte Hundenase anstupst oder die Katze sich direkt neben einem auf dem Sofa einkringelt. Und es ist einfach faszinierend, mit welcher Euphorie beispielsweise Hunde einen begrüßen können, wenn man nach Hause kommt. Und zwar unabhängig davon, ob man zwei Stunden unterwegs war oder nur den Müll rausgebracht hat“, sagt Felix Garlipp, der bei der Uelzener den Bereich Produkt und Underwriting leitet.

2Uelzener Dr Felix GarlippDr. Felix Garlipp, Leiter des Bereichs Produkt und Underwriting bei den Uelzener Versicherungen. Foto Copyright: Uelzener Versicherungen

Starke Anker in der Krise: Haustiere als Schutzschild gegen Einsamkeit

Über den alltäglichen Spaß hinaus fungieren Heimtiere zunehmend als psychologischer Stabilisator in einer zunehmend isolierten Welt. Der Vergleich mit den Studienergebnissen von vor zwei Jahren zeigt, dass der Stellenwert von Hund und Katze als emotionale Stütze signifikant gestiegen ist. Immer mehr Halter schreiben ihren Tieren die Fähigkeit zu, gesellschaftliche Defizite wie Einsamkeit und chronische Sorgen abzufedern.

3Uelzener Grafik 1 zur Studie Foto Copyright: Uelzener Versicherungen

„Unsere aktuelle Befragung bestätigt nun den Eindruck aus der Praxis, dass die Bedeutung von Haustieren weiter zugenommen hat“, ordnet Dr. Felix Garlipp die Ergebnisse ein. „Denn trotz des bereits hohen Niveaus sehen wir bei vielen Themen nochmals steigende Zustimmungswerte.“ Vierbeiner erweisen sich demnach nicht mehr nur in temporären persönlichen Krisen als hilfreich, sondern sind zu einem dauerhaften Wohlfühlfaktor im Leben der Menschen avanciert.

Fokus Familie: Gassi gehen als wirksames Heilmittel gegen „Digital Fatigue“

Ein besonders spannender Aspekt der Uelzener-Studie betrifft das Zusammenleben in Familien mit Kindern. Ganze 85 Prozent der Umfrageteilnehmer bestätigen, dass die Bedeutung von Haustieren im familiären Gefüge kontinuierlich wächst. In Zeiten, in denen Eltern zunehmend um die Regulierung der Bildschirmzeit ihres Nachwuchses kämpfen, bieten Hund und Katze einen handfesten, analogen Gegenpol.

Hintergrund: Haustiere statt Gaming-Runde

Die Studie zeigt, dass der Umgang mit Tieren Kindern und Jugendlichen aktiv dabei hilft, die Konsole oder das Smartphone freiwillig beiseite zu legen. Die gemeinsame Aktivität – sei es das klassische Gassi gehen im Wald oder das intensive Auspowern beim Spiel mit der Katze – fördert die Bewegung an der frischen Luft und schafft echten, emotionalen Austausch anstelle von rein digitaler Beschäftigung.

Wer die Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt und feste Zeiten für Pflege und Auslauf einplant, verliert das Interesse an der nächsten virtuellen Gaming-Runde. Haustiere schaffen somit spielerisch den Sprung, gesunde Gewohnheiten und familiäre Interaktion im realen Leben zu stärken.

 

Alle Fotos Copyright: Uelzener Versicherungen

Textquelle: Uelzener Versicherungen

 

Über die Studie: Die „Haustier-Studie 2026“ wurde im Frühjahr 2026 im Auftrag der Uelzener Versicherungen durchgeführt. Im Rahmen der repräsentativen Untersuchung wurden insgesamt 1.070 Hunde- und Katzenhalter in Deutschland detailliert zu den emotionalen, sozialen und praktischen Facetten der Tierhaltung befragt.


Die Uelzener Versicherungen zählen zu den führenden Spezialversicherern für Tiere in Deutschland. Sie wurden 1873 gegründet und blicken nunmehr auf über 150 Jahre Tradition und Partnerschaft zurück. Als erstes deutsches Versicherungsunternehmen entwickelte die Uelzener schon 1984 die Tierkrankenversicherung. Seitdem vertrauen Halterinnen und Halter von Hunden, Katzen und Pferden sowie gewerbliche Kundinnen und Kunden wie Hundeschulen oder Pferdebetriebe auf deren Expertise. Das Unternehmen hat mit seinen rund 350 Mitarbeitenden den Stammsitz im niedersächsischen Uelzen. Darüber hinaus ist es u.a. mit Büros in Berlin und Hamburg sowie mit den Tochtergesellschaften Uelzener Service GmbH in Wegberg und Cleo & You GmbH in Hamburg vertreten.

 

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Kerstin Schröter
Über den Autoren Kerstin Schröter
Meine größte Leidenschaft ist die unerschütterliche Verbindung zwischen Mensch und Tier. Sie ist der emotionale Motor hinter meiner über 30-jährigen Karriere in der Haustierbranche. Dieses tiefe Engagement fließt seit 2013 auch in den Tierspieg ...
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