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Schlafende Hunde soll man nicht wecken!

Weshalb ein erholsamer Schlaf für Vierbeiner so wichtig ist!


Während Menschen schlafen, passiert in ihren Körpern eine ganze Menge: Das Gehirn verarbeitet Erlebtes, Wachstums-hormone für Muskeln und Knochen werden produziert – ähnlich ist es bei Hunden. Allerdings benötigen sie dafür deutlich mehr Schlaf- und Ruhezeiten als Zweibeiner: „Hunde brauchen, je nach Alter, Lebensbedingungen und Gesundheitszustand, etwa zwölf bis 20 Stunden Schlaf am Tag. Das kann in Form von leichtem Ruhen, kurzen Nickerchen und tiefem Schlaf sein“, erklärt Melanie Ahlers, Tierärztin bei der AGILA Haustierversicherung. Als Besitzer erkennt man dabei nicht immer direkt den Unterschied. Schließlich können die Vierbeiner auch gut und gerne mit offenen Augen ruhen. Beim Dösen übernehmen Nase und Ohren die Wahrnehmung – wenn etwas passiert, sind die Hunde sofort wieder hellwach. Im Tiefschlaf atmen sie dagegen langsamer und zucken oder winseln während ihrer Traumphase trotz geschlossener Augen häufig.

Angelehnt an die bekannte Redewendung sollten Halter weder schlafende noch ruhende Hunde wecken. Schließlich verarbeiten sie auf diese Weise vorher Gelerntes und sind danach auch wieder empfänglicher für Neues. „Leiden sie stattdessen an Schlafmangel, zeigen sich Vierbeiner teilweise unruhig oder überdreht“, so Melanie Ahlers. „Mit der Zeit können sie auch fahrig und leichter reizbar werden – wie Menschen.“ Und je übermüdeter die Tiere, desto anfälliger sind sie auch für allerlei Krankheiten. Ausreichend Schlaf dient also vor allem der Gesundheit. Deshalb sollten alle Familienmitglieder stets darauf achten, dass die Ruhepausen ihrer Lieblinge nicht gestört werden.
Doch wie sieht ein optimaler Schlafplatz für Hunde aus? Zunächst einmal ist der Standort entscheidend: die Vierbeiner sollten nicht mitten im Gewimmel liegen. Ein ruhiger Ort, an dem sie dennoch ihre Besitzer im Blick haben, eignet sich besser. Stehen Körbchen oder Hundebett zu nahe an Heizkörpern und offenen Fenster, kann das ebenfalls die Schlafqualität verringern. Darüber hinaus sollten Halter darauf achten, dass die Größe der Unterlage zum Vierbeiner passt und welches Außen- und Füllmaterial geeignet ist. Reagieren die Tiere auf bestimmte Stoffe allergisch oder leiden sie unter Gelenkproblemen? Kauen die Welpen gerne an Kissen und Decken? Ob bissfest oder altersgerecht: Es gibt für jeden Hund ein passendes Bett.

Aber auch die wachen Phasen der Vierbeiner spielen für die Schlafqualität eine wichtige Rolle. „Jedes Tier hat ein eigenes Bewegungsbedürfnis und möchte zudem mehr oder weniger geistig gefordert werden“, so Melanie Ahlers. „Solchen Vorlieben müssen Halter gerecht werden, damit die Hunde ausgelastet sind und sich danach wieder richtig ausruhen können.“ Während manche Besitzer also eine intensive Mantrailing- oder Agility-Einheit für ihre Tiere ansetzen, reicht anderen der gewohnte Spaziergang durch den nahegelegenen Park. Je nach Rasse und Charakter sind die Vierbeiner danach wieder bereit für die nächste kleine Auszeit – und ihre Besitzer ja möglicherweise auch!

 

Text: www.agila.de

Foto: AGILA_AdobeStock_Barbara Helgason

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