Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

www.meradog.com Der tut nixFoto: www.meradog.com

Wer hat es nicht selbst schon mal erlebt?

Man geht nichtsahnend mit seinem Hund spazieren, als plötzlich aus dem Nichts ein anderer Hund angeschossen kommt. Aus der Ferne hört man nur einen gellenden Schrei „Der tut nix!“ und fragt sich zeitgleich zu welcher Kategorie Hundehalter das Gegenüber wohl gehört. Zu der Kategorie „der tut wirklich nichts und ich kann mir nicht vorstellen, dass es Hunde gibt, die etwas tun“ oder eher zu der Kategorie „der tut schon was, aber ich will ihn so ungern anleinen, weil er muss sich auspowern und hören tut er schon lange nicht mehr“…

Die Antwort „Meiner aber!“ führt zu argen Diskussionen!

Häufig ist das Gegenüber völlig fassungslos diese Antwort zu hören. Selbst wenn man diese Antwort nur gibt, um seinen kranken, ängstlichen oder wirklich rüpelhaften Hund zu schützen. Der sorglose Hundebesitzer, der seinen Hund losstürmen lies, lässt es sich nicht nehmen, einen mit Erziehungstiraden zu überschütten. Zudem ist es dann für die Drohung „Meiner leidet außerdem an Zwingerhusten!“ meist zu spät. Man fragt sich: „Wer hat hier eigentlich den vermeintlichen Fehler gemacht?“ Als entnervter Hundehalter schluckt man meist des Friedens willen jegliche Erwiderung.

Dabei wäre es doch ein Leichtes, sich mit gegenseitigem Respekt zu begegnen!

Keiner kann ahnen, ob der fremde Hund vielleicht gerade mitten in der Ausbildung steckt. Er könnte gerade enorme Erfolge in Sachen Leinenführigkeit, Gehorsam und Vertrauen haben, die man sich mit viel Geduld erarbeitet hat. Ein heranstürmender Hund könnte diesen Erfolg binnen Sekunden zunichtemachen. Keiner möchte doch für diesen Rückschlag verantwortlich sein, oder?

Was ist also zu tun?

Leinen Sie Ihren Hund niemals ab, wenn Sie ihn nicht absolut sicher in allen Situationen zurück rufen können. Wenn Sie wissen, dass es beim Rückruf zu Problemen führen könnte, üben Sie doch bitte solange, bis es klappt, oder lassen Sie ihn an der Schleppleine oder Flexileine seine Freiheit genießen. Wenn Sie einen anderen Hundebesitzer treffen, nehmen Sie den Hund auf jeden Fall zu sich und nehmen Sie Blickkontakt zum Gegenüber auf. Sie werden an der Körpersprache schon sehen, ob der andere Hundebesitzer offen für einen Kontakt ist, oder eher nicht. Fragen Sie lieber nach, ob es sich um einen verträglichen Hund handelt und ob es in Ordnung geht, wenn beide Hundebesitzer ihren Hund ableinen. Niemals sollte nur ein Hund abgeleint werden. Das führt meist zu Problemen. Und bedenken Sie vor allem noch eines: Sofern beide Parteien sich geeinigt haben, die Hunde abzuleinen, könnten weitere Hund-Halter-Paare auftauen, die dies dennoch nicht wünschen. Sind beide Hunde dann noch zurück zu rufen? Sie sehen, es ist gar nicht so einfach, allen Bedürfnissen gerecht zu werden. Aber Respekt sollte jederzeit sowohl Hund als auch Halter entgegen gebracht werden. Dann ist es meist auch nicht so schlimm, wenn doch mal ein kleiner Fauxpas geschieht.

 

Text: MERA Tiernahrung GmbH

Weitere Informationen und Wissenswertes finden Sie auf: www.meradog.com