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IMG 9177Foto Copyright Peter Schramm

Olaf Radünz - Ausbilder in klassisch / barock und iberischen Reitweisen

Der Vaquero ist allgemein der berittene Rinderhirte Spaniens und vieler seiner Kolonien. Die Doma Vaquero ist damit eine reine Arbeitsreiterei.

Haltung, Reitstil und Lebensführung sind meist von einer dem Spanier sehr männlichen Lebenseinstellung geprägt, die Stolz, Eitelkeit und Wagemut beinhalten. Der Vaqureo reitet einhändig mit Aufrechtem Sitz und nur in den Grundgangarten Schritt und Galopp. Viele Vaqueros und ihre Pferde beherrschen auch recht schwierige Lektionen wie Piaffen, Levaden oder Traversalen. Das Bild des Vaquero wurde in den Letzten Jahren durch zahlreiche Showauftritte spanischer oder quasi- spanischer Reiter im übrigen Europa bekannt, vor allem in Verbindung mit kunstvoller Garrocha - Beherrschung oder mit Flamenco Untermalung.

IMG 9418Foto Copyright Peter Schramm

Der Vaquero trägt einen flachen Filzhut (Sombrero) , eine kurze Jacke (Bolero) ein einfaches weißes Hemd, eine Kurze Weste, eine Schärpe um die hoch geschnitten, ¾ lange Hose. Die „Traje" ist schlicht und in gedeckten Farben. Dazu werden mittelhohe Stiefel oder „Polainas" (Chaps) getragen. Zum Schutz der Beine gegen Dornen und Gestrüpp trägt der Vaquero lederne Beinlinge, den Zahones. Seine Ausrüstung umfasst außerdem Sporen mit weißen Sporenriemen und eine ca. 3,70m lange Treibe Stange, der Garrocha.

IMG 9411Foto Copyright Peter Schramm

Die Ausrüstung des Pferdes ist der Vaquerosattel, ein mit großer Auflage auf dem Pferderücken. Er wird traditionell mit einen Holzbaum, Strohfüllung und einer Leinentuchunterseite gefertigt. Die Sitzfläche ist mit einem Lammfell überzogen. Die Zäumung besteht aus einer einfachen Kandare, die einhändig geritten wird und einem Stirnriemen mit ledernen Fransen (Frontaleras) oder einem quastenbesetzten Ziergeflecht aus Roßhaar (Mosquero). Beide dienen zur Abwehr von Insekten.

Der Vaquero arbeitet vornehmlich mit den Zuchtrinder der großen Landwirtschaftsbetrieben, welche auch die Kampfstiere hervorbringen. Zum Treiben, Separieren, Einholen oder Abdrängen der oft recht aggressiven Rinder ist die Verwendung eines gut ausgebildeten, ausdauernden Pferdes unerlässlich. Sein Pferd ist meist ein entsprechend gut ausgebildeter Andalusier mit gut entwickeltem Cow Sense oder ein sogenannter Tres Sangres (drei Blüter), ein speziell für die Rinderarbeit gezüchteter Typ aus Englischem Vollblut, Araber und Andalusier. Mitunter kommen auch Kreuzungen aus nur zwei Rassen zum Einsatz. Das Vaqueropferd muss wendig, sensibel, reaktionsschnell, mutig und rittig sein. Über eine hohe Beschleunigung und Cow Sense verfügen. Cow Sense ist ein instinktives Eingehen auf das Verhalten von Rindern. Ein guter Vaquero ist imstande, seine Pferde dahingehend auszubilden.

Western GarrochaWestern Garrocha - Foto Copyright Privat

Kann man die Garrocha noch anders Nutzen?

Ja, die Übungen mit der Garrocha werden alle im Schritt erarbeitet und haben somit eine hohe gymnastizierende Wirkung für die Pferde. Ich verwende sie daher häufig in meinen Lehrgängen, um die Reiter von ihren Pferden abzulenken. Durch die Konzentration auf die Garrocha und die immer wiederkehrenden Richtungswechsel, sowie die damit verbundenen Gewichtsverlagerungen hat es zum Ergebnis, das die Pferde ganz leicht folgen. Auch die einhändige Zügelführung führt zu mehr Leichtigkeit und Ruhe im Pferdemaul und eine bessere Koordination beim Reiter. Der daraus resultierende Erfolg macht die Reiter locker, motiviert und erhöht den Spaßfaktor Reiten. Die Reiter sind immer wieder erstaunt wie viel leichter danach auch die „normale" Dressurarbeit klappt.

Isländer GarrochaWestern Garrocha - Foto Copyright Privat

Individuelle Lehrgänge mit Olaf Radünz als Schlüssel zum Erfolg.

Olaf Radünz Bereiter, Grand Prix Reiter und klassisch Barockausbilder, ist im ständigen Dialog mit den Pferden. Durch die Grundlage kennt er den entscheidenden Kern der Reitlehre, den er heute mit viel Geduld und Erfahrung, selbst weitergibt.

Das Pferd bezeichnet er selbst als „Mein bester Freund", seine Leidenschaft gehört „den Hengsten" und „spanischen Pferden" - das dies keine leeren Phrasen sind zeigt er in seinen Lehrgängen und Shows. Reitern jeden Ausbildungsstandes vermittelt er nachhaltig das wundervolle Wesen Pferd. Und betont dabei welche große Bedeutung es hat, sein Pferd mit Wissen, Erfahrung und Gefühl auszubilden und zu behandeln.

Man muss einen ständigen Dialog mit dem Pferd führen, dies geht nur über Vertrauen. Hierauf baut die Losgelassenheit als Schlüssel zum Erfolg - dies gilt fürs Pferd genauso wie für den Reiter.

Was Olaf Radünz darunter versteht und das das Wort Horsemanship für ihn das Wichtigste im Reitsport ist, vermittelt er mit langanhaltenden Eindrücken. Es ist sicher, Lehrgangsteilnehmer können mit Freude, Motivation und neuen Gedanken zu Ihren Pferden ins tägliche Training zurückkehren. Dressurlehrgänge mit Olaf Radünz sind verständlich und nachvollziehbar, er weiß was im richtigen Moment für Pferd und Reiter notwendig ist und beide nachhaltig nach vorne bringt. Individuelle Lehrgänge, bei Ihnen vor Ort in ganz Deutschland, können ab sofort direkt gebucht werden.

www.classic-horse-concept.de

Text: Olaf Radünz / Nina Radünz

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