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Andrea Lüders, Gründerin und Trainerin Hundeschule SHYVA, erklärt wie der Urlaub ein voller Erfolg wird und Schwanzwedeln garantiert ist.

Die Sommerferien stehen vor der Tür und somit auch der nächste Urlaub. Wenn das Urlaubsziel es zulässt, sollen natürlich auch unsere Hunde mit – denn schließlich gehört dieser auch mit zur Familie. Der Urlaub mit Hund bedarf jedoch bei der Planung einiges zu berücksichtigen.



Mit dem Auto und Hund in den Urlaub

Mit dem Auto in den Urlaub zu fahren ist für Hundehalter am einfachsten, denn es kann jederzeit eine Pause eingelegt werden. Es ist wichtig, dass sich unser vierbeinige Freund regelmäßig bewegen kann. Während der Fahrt sollte der Hund jedoch zu seiner eigenen und der Sicherheit aller Beteiligten gut und sicher untergebracht sein.
Eine Transportbox bietet die größte Sicherheit. Diese gibt es in verschiedensten Größen und Materialien. Hier sollte wirklich auf die Qualität geachtet werden, um sich und seinen Hund bei Unfällen oder Notbremsungen zu schützen.
Es empfiehlt sich außerdem den Hund bereits einige Wochen vor der Abreise mit der Box vertraut zu machen indem man die Box in den Alltag mit einbaut und eine Kuscheldecke oder das Lieblingsspielzeug kann den Vierbeiner sich während der Fahrt wohler fühlen lassen. Alternativ zur Transportbox bieten sich auch spezielle Sicherheitsgurte die am Geschirr befestigt werden,Trenngitter oder Trennnetze an.

BOZITA Mood Schweden1

Unsere Hunde sollten auf ein Hör-/ oder Handzeichen das Auto verlassen.  Klappt dies noch nicht zuverlässig empfiehlt es sich, während der Fahrt am Hund eine ca. 1m kurze Leine zu befestigen. Hiermit können wir unseren Hund im Falle eines stürmischen Autoverlassens greifen und sichern.  

Unbedingt zu beachten ist, dass Sie den Hund niemals im Sommer alleine im Auto zurück lassen, auch nicht nur für eine kurze Zeit. Viel zu oft werden Temperaturen unterschätzt, denn das Auto hitzt sich schneller auf als gedacht. 10 Minuten bei 20 Grad Außentemperatur können für unsere Hunde bereits kritisch werden!

Mit der Bahn und Hund in den Urlaub

Bei einer Bahnfahrt mit Hund sind einige Dinge zu beachten. Hunde die größer als eine Hauskatze sind, müssen je nach Gebiet einen halben oder sogar ganzen Ticketpreis bezahlen. Alle Hunde in der Bahn müssen an der Leine geführt werden, für große und bestimmte Hunderassen gelten zusätzlich besondere Auflagen über welche sich der Halter informieren sollte. Der Hund sollte rechtzeitig vorher an kurze U-Bahnfahrten gewöhnt werden. Außerdem empfiehlt es sich für längere Fahrten eine kleine Art Notfall Putzset und zur Beruhigung Leckerlies mit zu nehmen. Als Leckerlies für Zwischendurch sind zum Beispiel BOZITA Wheat Free oder die BOZITA Robur Sensitive Grain Free Sorten bestens geeignet. Die Futterration sollten  je nach Gabe von Snacks angepasst werden.

Das Reiseziel – eine individuelle Entscheidung

Für einen Urlaub mit den vier Pfoten gibt es eine riesige Auswahl an Reisezielen, welche an die individuellen Wünsche der Reisenden angepasst werden können. Wer Ferienhäuser sucht in denen Hunde erlaubt sind hat die Qual der Wahl. Sollte ein Strandurlaub geplant sein, haben wir gute Nachrichten für Sie, denn die Zahl der Hundestrände ist deutlich gestiegen. Egal ob an der Nordsee oder Ostsee, in den Bergen oder einer Wandertour in der Heide, in Deutschland oder im Ausland. Es gibt viele Unterkünfte in denen Hunde nicht nur geduldet sondern auch willkommen sind. Wichtig ist, dass je nach Reiseziel Impfungen aufgefrischt werden sollten und der europäische Heimtierausweis sowie eine Kopie der Hundehaftpflichtversicherung eingepackt wird.

Geheimtipps für einen tierisch guten Urlaub

  • Ein von zu Hause mitgebrachtes altes Laken schützt Couch und Sessel und Sie vor extra Kosten bei der Endreinigung
  • Wasser- und Futternapf nicht vergessen! Dazu ein altes Handtuch zum darunterlegen. So bleibt der Teppich im Hotelzimmer oder Ferienhaus sauber
  • Ein oder zwei alte Handtücher für dreckige Pfoten und nasses Fell
  • Einen extra Bettbezug, sollte Ihr Hund die Gewohnheit haben nachts doch heimlich in Ihr Bett zu schleichen. Ein Hund wird im Hotel- oder Ferienhausbett verständlicherweise nicht gern gesehen.
  • Für unterwegs ein paar leere Flaschen mit Wasser füllen. Je nach Reiselänge benötigen unsere Hunde ihr Futter– auf kurzen Strecken benötigen unsere Hunde i.d.R. kein Futter, auf längeren Strecken sollte man die Portion etwas reduzieren. Wichtig ist aber immer genügend Wasser anzubieten
  • Zu der Hundeleine eventuell eine Schleppleine, die im fremden Urlaubsland sicherer ist, um mit Ihrem Hund spazieren zu gehen. Die Schleppleine sollte an einem Geschirr befestigt werden.

Hundefutter: Sollte Ihr Hund zu den wählerischen Hunden gehören, sollten Sie sein eigenes Hundefutter mitnehmen. BOZITA verkauft natürliches Hundefutter in 200g-800g, welche sich aufgrund der handlichen Größe ideal für unterwegs eignen.

Ansonsten können Sie in allen europäischen Ländern Hundefutter kaufen. Im Idealfall erkundigen Sie sich ob es vor Ort das eigene Futter zu kaufen gibt. Außerdem ist BOZITA Nassfutter im Tetra Recard zu empfehlen, da es praktisch handlich ist und den Hund zusätzlich mit genügend Flüssigkeit versorgt.

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Andrea Lüders, Gründerin und Trainerin Hundeschule SHYVA